Auskopplungen aus dem Album „Julia“, das am 13. Februar 2026 erscheint, gilt es direkt bei vier Liveshows zu hautnah zu erleben: Hamburg, Berlin, München und Köln werden im September von der betörenden Stimme des Ausnahmekünstlers verzaubert.
Bereits mit seinem Debütalbum in 2012 „Dýrð í dauðaþögn“ brach der damals gerade 20-jährige Isländer Gesichte. Es brach alle Rekorde und gilt bis heute als meistverkauftes Album Islands. Die nachfolgenden Veröffentlichungen wie „In The Silence“ in 2014, „Afterglow“ in 2017, „Burry The Moon“ in 2020 sowie „Time On My Hands“ in 2022 wurden von Tastemakern, der Presse und Kollegen vielfach umjubelt und erhielten durchweg begeisterte Kritiken. Seine beeindruckende Discographie hat Ásgeir zweifellos zu einem der wichtigsten Künstler Islands werden lassen.
Mit seiner zerbrechlichem, aber dennoch tief eindringlichen Stimmfarbe, die oft verträumt, beinahe engelsgleich wirkt, transportiert Ásgeir eine emotionale Tiefe, die schwer in Worte zu fassen ist. Seine Werke bestechen gleichermaßen durch melodische Leichtigkeit sowie stimmlichen Tiefgang. Sein Werk definiert sich dabei stets über sanfte Kontraste: fragile Falsettgesänge treffen auf warme Gitarren, elektronische Arrangements ummanteln folkige Intimität. In Summe ein Garant für dahinschmelzende Herzen – egal, ob auf großen Bühnen mit begeisterten Massen oder in kleinen Veranstaltungsorten, die eine intensive Publikumsnähe zulassen und fördern.
Der Isländer ist Teil einer Generation nordischer Künstler, die beweist, dass leise Töne lauter nachhallen können als jedes Pathos. In einer schnelllebigen Musikindustrie bleibt Ásgeir ein Künstler der Nachhaltigkeit: zurückhaltend, kompromisslos und zutiefst authentisch. Letztlich steht Ásgeir für Nähe und Beständigkeit. Er widersetzt sich Trends, versieht sein Werk trotzdem stetig mit neuen Impulsen und verkörpert stetigen Wandel ohne Kompromisse.


