gamescom city festival – Freitag 26.08.2022


gamescom city festival umsonst & draußen
Programm Bühne Hohenzollernring
Programm Bühne Rudolfplatz
26.08. - 28.08.2022

Kölner Innenstadt, Köln
Fr, 26.08.2022
Einlass: 00:00 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
0,00 € zzgl. Gebühren

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© Dominik Lesch
© Dominik Lesch

prime entertainment ist gemeinsam mit der MediaKulturKöln seit 2009 Veranstalter des gamescom city festivals. Das Festival gehört zum offiziellen Rahmenprogramm der größten Besuchermesse Europas gamescom und wird im Auftrag der Kölnmesse und der Stadt Köln in der Kölner Innenstadt veranstaltet. Hier wird Jahr für Jahr zwischen Friesen- und Rudolfplatz ein kulturell anspruchsvolles popularmusikalisches Programm für alle Besucher der Messe aber auch für alle Kölnerinnen und Kölner angeboten.

Gefördert von:

NEUSTART KULTUR

Initiative Musik

Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

KölnBusiness

Freitag:

Bühne Hohenzollernring:

Schmyt

Gerade mal zwei Songs hat es 2020 gebraucht, dann war klar: Schmyt ist nicht einfach nur ein Newcomer von vielen, sondern gerade dabei, deutschsprachige Pop-Musik zu verändern. Und zwar grundlegend. Mit eigener Stimme, andersartigem Sound und einem Sprachgefühl, das seinesgleichen sucht. Nach Songwriting- und Studiosessions für und mit Till Lindemann und Tua, Peter Fox, Haftbefehl und Majan plus Beteiligungen an diversen Pole Positions in den Pop-Playlisten on top setzte Schmyt dieses Frühjahr mit der „Gift“ EP nun fort, was er mit „Niemand“ und „Taximann“ letztes Jahr begonnen hat.

Makko

In einem Podcast wurde Makko mal als „der netteste Rapper Deutschlands“ beschrieben und vermutlich trifft dieses Prädikat auch auf den Skater/Rapper/Boloboy/ Zahnlückenträger zu.

„Get rich or die trying“ hat ausgedient. Makkos Philosophie ist eher: „Get what you need or die trying“. Ohne Ellenbogen, andere niederzumachen oder Konkurrenzdruck. Und genau so klingt auch seine Musik. Eben einfach ein netter Junge mit Ambitionen, der aber gar nicht viel braucht, außer Spliffs mit der Gang und Switch Heels.

Dilla

Mit gerade einmal 3 Jahren hat Amadea, aka Dilla angefangen zu singen und danach auch nie wieder damit aufgehört – zum Glück! Schon in der Schulzeit war Ihr keine Bühne zu klein um das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Amadea ist zweisprachig aufgewachsen und bedient die englische Sprache genauso gut wie auch etliche Instrumente und vor allem ihre Stimme.

Bühne Rudolfplatz:

ALBI X

Als Afrodeutscher einer neuen Generation, deren Selbstbild nicht darauf beruht fremd im eigenen Land zu sein, sondern deren Identitäten nationale Grenzen vielfach überschreiten, spricht Albi X tief aus der Seele vieler junger Menschen mit komplexeren Identitäten und Lebensrealitäten als „einfach Deutsch“. Sich auf den schwierigen Pfaden der deutschen Alltäglichkeit selbst verortend begegnet der Künstler jeden Tag erlebten Realitäten wie den mannigfaltigen Facetten des Rassismus oder Klassismus nicht mit Aggression oder Gansta-Attitüde. Stattdessen feiert Albi X ein multinationales Selbstverständnis mit einer lyrischen Fusion aus Lingala, Französisch und Englisch, der der erlebten Ausgrenzung ein extrem

positives, energiegeladenes und inklusives Weltbild entgegenhält – „be your best version possible“ ist sein Motto. Sein Sound ist wahrlich international, er sprengt Grenzen auf allen Ebenen – Landesgrenzen wie auch Style- und Genregrenzen.

Wie sein Vorbild Travis Scott der aus der eigenen Hood „dem Himmel seine eigene Farbe gab“, möchte Albi X Menschen inspirieren und als Beispiel vorangehen, das man die eigene Besonderheit und Andersartigkeit als Quelle der Kraft nutzen kann. Die vielfachen Rückschläge, Ausgrenzungen und die teils massive Diskriminierung nutzt er immer wieder als Sprungbrett nach vorne und schließlich auch nach oben. Albi X geht buchstäblich durch die Schatten in die Sonne.

Salomea

Ein Diskurs. Musik als tiefgründige Unterhaltung, eine Band, die ins Risiko geht, eine Stimme, wie aus einer anderen Galaxie, präzise und warm. SALOMEA definiert Musik als Kunst, SALOMEA glaubt an Liebe, Respekt, an Ehrlichkeit. Und ja: Das fordert echtes Zuhören, das verlangt etwas, das will mehr und: Offenbart dann einen fein austarierten Entwurf der Musik der Zukunft. Rebekka Salomea und ihre hochklassige Band, Yannis Anft (Keys), Oliver Lutz (Bass) und Leif Berger (Drums) spielten bereits renommierte Festivals wie Moers Festival, Jazzablanca (Marokko), Avignon Jazzfestival (Frankreich) oder c/o pop, Köln. Der einzigartige Schmelztiegel aus in Hiphop getränktem Jazz, RnB und Spielarten zeitgenössischer elektronischer Musik findet seine Perfektion auf dem zweiten Album der Band “Bathing in Flowers” und der neuen EP „Conversations“.

Mariybu

Macker kriegen Schiss, wenn die Hamburger Rapperin Mariybu das Mic auspackt – und die Bühne brennt, wenn sie ihre Show abliefert. Basslastige Beats, unmissverständliche Ansagen und queerfeministisches Empowerment – alles Marke Mariybu. Mit starker Meinung, progressiven Inhalten und einer kräftigen Stimme trifft sie toxische wie sexistische Dynamiken genau da, wo es weh tun soll. Gleichzeitig beweist die talentierte Künstlerin, dass es im Kampf gegen Patriarchat und Machtgefälle auch Zeit für Pausen, Emotionalität und Verletzlichkeit braucht. Neben unzähligen Live-Auftritten auf großen wie lokalen Bühnen, hat Mariybu im Sommer 2021 beim All Female Rap-Label 365XX gesignt und Anfang September ihre zweite EP namens „BITCHTALK“ releast – mit der sie sich mal eben an die Spitze von Deutschraps Independent Artists katapultiert hat.