AYRON JONES


verlegt vom 01.12.21 aus Luxor. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

MTC, Köln
14.06.2022
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
17,00 € zzgl. Gebühren

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Foto: A. Gafkjen Browns
Foto: A. Gafkjen Browns

Ayron Jones ist ein Tausendsassa der Stile. Er bewegt sich spielerisch zwischen Grunge und Soul, Blues und Hip-Hop, Hardrock und Urban Street Music hin und her. Nein: Er verbindet all diese Stile zu seinem ganz eigenen Amalgam. Seit 15 Jahren widmet sich der 35-Jährige nun der Musik – zuvor gehörte er zum US-Team der Frisbee-Nationalmannschaft. Er ist ein kompletter Autodidakt, der sich Gitarre, Bass, Piano und Schlagzeug selber beibrachte und mittlerweile zu den profiliertesten Instrumentalisten der jungen US-Rockszene gehört. Im Mai 2021 erschien sein aktuelles Album „Child of the State“, mit dem Ayron Jones nun auf Tour geht und dabei auch für fünf Shows nach Deutschland kommt: Die ursprünglich für Dezember letzten Jahres geplanten Konzerte in Köln, Hamburg und Berlin finden nun im Juni 2022 statt – darüber hinaus hat der Künstler zwei Zusatzshows in München und Heidelberg bestätigt. Zwei Umstände begünstigten den enormen Stilreichtum seines Sounds. Zum einen die Stadt, in der Jones aufwuchs: Seattle, Heimat von Grunge ebenso wie von Jimi Hendrix und zahlreichen Rap-Legenden. Und zum anderen die Umstände seines Aufwachsens: Seine Eltern, schwer drogenabhängig, mussten das Sorgerecht an eine Tante abtreten, wo er mit Soul und Gospel in Berührung kam, während er draußen auf der Straße nur Hip-Hop oder harten Rock hörte. So wuchsen alle diese Elemente auf spielerische Weise bei ihm zusammen und kreierten einen ganz eigenen unverwechselbaren Sound. Diesen umschrieb er selbst einmal wie folgt: „Als ob Michael Jackson die Gitarre von Jimi Hendrix in der Band von Kurt Cobain spielen würde.“ Tatsächlich gehören diese drei Musiker – neben weiteren Legenden wie B.B. King, Stevie Wonder, Dr. Dre, Rage Against The Machine oder Soundgarden – zu seinen größten Einflüssen. Allen voran muss allerdings der Blues-Gitarrist Stevie Ray Vaughn genannt werden, denn durch das Nachspielen seiner Platten erlernte Ayron Jones das Gitarrenspielen. Welches er mittlerweile in einer Virtuosität beherrscht, die Augen und Münder offen stehen lässt. Nun hatte Ayron Jones auch ausreichend Gelegenheit, zu üben: Die ersten Jahre als Musiker spielte er bald jeden Abend in irgendwelchen Clubs und Kneipen in Seattle; für eine Weile in der Triobesetzung Ayron Jones and the Way, eine Band, die 2013 mit „Dream“ ein gemeinsames Album veröffentlichte, ehe sie sich wieder auflöste. Seither agiert Jones als Solokünstler – und hatte es lange Zeit schwer, sich als Schwarzer in der überwiegend weißen Rock-Kultur der USA zu beweisen. So entstand sein erstes Soloalbum „Audio Paint Job“ auch nicht unter Mitwirkung von Rockmusikern und -Produzenten, sondern in Zusammenarbeit mit der Seattle Hip-Hop-Legende Sir Mix-a-lot, nachdem jener Ayron Jones live gesehen hatte. Die Platte erhielt erste begeisterte Kritiken und führte zu Support-Shows für Janelle Monae, Living Colour, Slipknot, Jeff Beck, Spearhead und sogar Guns N‘ Roses (deren Bassist Duff McKagan großer Ayron Jones-Fan ist). Seit im Mai 21 sein zweites Soloalbum „Child of the State“ erschien, stehen die Zeichen auf Erfolg. Bereits die erste Single-Auskopplung „Take Me Away“ kletterte auf Platz 5 der US-amerikanischen Mainstream-Rock-Charts, die Folgesingle „Mercy“ schaffte es sogar an die Spitze. Im Juni präsentiert Ayron Jones seinen furiosen Stil-Mix live in Deutschland – bei fünf Konzerten in Köln, Hamburg, Berlin, München sowie Heidelberg.