MONAKO


Blue Shell, Köln
06.05.2020
Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 21:00 Uhr
12,50 € zzgl. Gebühren

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Abgesagt!

Als Sadek Massarweh – geboren und aufgewachsen in Kanada – mit Anfang 20 nach Hamburg kommt, lernt er Jakob Hersch (Der Ringer) kennen und die beiden beginnen zusammen Musik zu schreiben. Die ebenfalls aus Montreal stammende Sängerin Naomi De Lorimier lebt zu dem Zeitpunkt in Berlin und schließt sich dem Duo an. Zusammen begründen sie die Basis, die später Monako werden sollte. Allerdings dauert es noch ein weiteres Jahr bis Valentin Hebel, Jan-Hendrik Schnoor und Pamier Hilal die Band vervollständigen und Monako seine wahreGestalt annimmt: Als Projekt zwischen den Kontinenten mit einem unverkennbaren Sound.Mittlerweile wurden sie für den Hamburger Musikpreis als bester Newcomer Act nominiert, konnten über 1.00.000 Spotify-Plays für ihre Debut-EP „MONAKO“ und ihre am 17.01.2020 erschienene EP „TAKE CARE“ verbuchen, sind bei über 70 Konzerten und drei Support-Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz getourt und haben sich nebenbei ein Publikum erspielt, das nun auf ihre erste Headliner Tour wartet.Die zweite EP „Take Care“ (Euphorie) – veröffentlicht am 17.01.20 – trägt den Sound der ersten EP weiter und etabliert ihre atmosphärische Farbsprache, die sich außerhalb klassischer Musikgenres bewegt. Das Spektrum ist breiter und intensiver geworden. Das Bauchgefühl, daswir immer hatten, aber nie ausdrücken konnten, wird in einer Collage all jener Farben sichtbar, die an unsere verzerrte Realität erinnert. Der dichte Nebel im Raum lichtet sich und verschiedenste Silhouetten werden erkennbar. Vertraute Formen geben uns ein Gefühl von Geborgenheit, längst Vergessenes versetzt uns einen Stich, Unbekanntes stellt unsere Wahrnehmung in Frage. Es geht um das diffuse Bild einer Utopie unserer Selbst. Eine Utopie, der wir nie gerecht werden können, weil wir dafür alle Gewohnheiten und Beziehungen, dieunsere Identität begründen, loslassen müssten. Es geht um die Entscheidungen, die wir unter keinen Umständen treffen wollen, aber nicht umgehen können. Dieses Wissen um unsere eigene Imperfektion schafft Raum für die Erkenntnis, dass die Kehrseite von Widerspruch immer Vielfalt war, was uns als solches erlaubt die Freiheit zu finden, uns zwischen den Kategorien und Identitäten zu bewegen, denen wir bisher vermeintlich machtlos ausgesetzt waren. Die Realität ist viel komplexer als du um zwei Uhr nachts dachtest, und egal wofür du dich entscheidest, die Welt dreht sich morgen weiter.